König Amarone und Kronprinz Ripasso vom Weingut Manara am Gardasee

Die Azienda Agricola Manara wurde 1950 in San Floriano gegründet und ist seit vier Generationen in der Region Valpolicella verwurzelt. Mit Leidenschaft und Erfahrung setzt sie die lange Tradition der Weinherstellung fort.

Das Weingut Manara produziert Amarone seit 1950 zusammen mit allen anderen typischen Valpolicella-Weinen wie Valpolicella DOC Classico, die Valpolicella Ripasso DOC Classico und die Recioto della Valpolicella DOCG Classico.

Amarone della Valpolicella ist ein Wein mit einer tiefroten Farbe, die mit zunehmendem Alter zu Granat neigt. Der Duft erinnert an Trockenfrüchte, Tabak und Gewürze. Der Geschmack von großer Intensität, trocken, aber sehr weich, mit vollem Körper. Amarone, der als der wichtigste der veronesischen und italienischen Rotweine gilt, wurde aus der Entwicklung von Recioto geboren.


Video: Winzer Davide Manara stellt sich und sein Weingut vor

Ein Wein, von dem die raffiniertesten Liebhaber aus der ganzen Welt den einzigartigen Akzent, den starken Charakter des alten, aber modernen und aktuellen Weins zu schätzen gelernt haben, der die Größe, den Charme und die authentische Magie von Valpolicella vermittelt.

Im vierten Jahrhundert nach Christus beschreibt Cassiodorus, Minister von Theoderich, König der Westgoten, in einem Brief einen Wein, der mit einer speziellen Traubentrocknungstechnik gewonnen wurde, damals "Acinatico" genannt und in der Gegend um Valpolicella hergestellt wurde.

Acinatico ist zweifellos der Vorfahren von Recioto und Amarone. Damals in Valpolicella wurde nur Recioto hergestellt, ein samtiger und süßer Wein. Mit der Zeit und der Klimaveränderung zwischen den Jahreszeiten ergaben die Trauben nach der Gärung, obwohl sie auf der gleiche Weise wie in der Vergangenheit verarbeitet wurden, einem bemerkenswerten trockenen Wein im Vergleich zum Original. So entstand der Amarone, der Name bezeichnet seine charakteristische bittere Aromatik. Die ersten Exemplare wurden erst im frühen 20. Jahrhundert für den Gebrauch in der Familie oder für Freunde abgefüllt. Die eigentliche Vermarktung begann jedoch erst nach dem Krieg und 1968 erfolgte die Anerkennung der Denomination of Controlled Origin (DOC).

Gelesene Trauben beim Weingut Manara
Bild: Trauben nach der Ernte am Weinberg des Weingutes Manara

Während der Weinlese wird besonders darauf geachtet, dass die Trauben vollkommen gesund sind und ihre volle Reife erreicht haben, damit sie die empfindliche Trocknungsphase erfolgreich überstehen können. Die derzeitige Produktionsvorgabe sieht die folgende Traubenzusammensetzung vor: Corvina (mind.45% - 95%) und Corvinone (max. 50%) jedoch nur, wenn diese in gleicher Prozentsatz die Traube Corvina ersetzt. Die Rondinella Traube kann mit einem Anteil von 5 bis 30% beigefügt werden. Zusätzlich dürfen noch "nichtaromatische rote Weinreben" (max. 15%) verwendet werden, die durch die DOC Regularien für die Provinz Verona zugelassen und empfohlen sind.

Die Trauben werden sorgfältig im Weinberg selektiert und nach der Ernte mit größter Sorgfalt in Holz- oder Kunststoffkisten oder auf Bambusstangen in einer einzelne Lage hingelegt, um die Luft besser zirkulieren zu lassen und das Quetschen der Trauben zu verhindern und danach in großen und gut belufteten Obsträumen über den Kellern verlegt. Somit wird eine ideale Konservierung der Trauben gewährleistet.

Die Trauben bleiben drei bis vier Monate in den Obstkammern und werden ständig überwacht, um die von Fäulnis und schädlichen Schimmelpilzen befallenen Beeren unverzüglich zu beseitigen, bis sie mindestens die Hälfte ihres Gewichts verlieren und mit dem Verdunsten des Wassers die Konzentration der gewünschten Menge an Zucker in einem Ausmaß von 25-30% erreicht ist.

Trocknung der Trauben beim Weingut Manara
Bild: Trocknung der Trauben im Weingut Manara

In dieser speziellen Phase finden in den Trauben eine Reihe komplexer Umwandlungen statt; der Säuregehalt nimmt ab, die Konzentration der Polyphenole und vor allem das Glycerin und anderer Substanzen nehmen beträchtlich zu. Diese Umwandlungen lassen den Wein in Vergleich zu Weinen, die durch normale frischen Trauben gewonnen werden, anders erscheinen.

Nach dem Trocknen werden die Trauben nach einer weiteren sorgfältigen Prüfung gepresst. Die Verarbeitung der getrockneten Trauben ermöglicht es, einen Wein zu erhalten, der anschließend ziemlich lange Reifungszeiten in Fässern und Flaschen erfordert.

Dieser komplexe Prozess schenkt den produzierten Weinen große Emotionen und unnachahmliche Eigenschaften, einen originellen Geschmack, einen direkten Ausdruck eines einzigartigen Territoriums, selbst bei einer Alterung von mehreren Jahren.
Die natürliche Ergänzung beider Methoden ist die Verfeinerung der Weinen in Holzbehältern; große Fässern aus slawonischer Eiche bis zu kleinen Fässern aus französischer Eiche von 225-300 Litern, wobei letztere eine schnellere Reifung der Weine begünstigen.

Die Familie Manara stellt zwei verschiedene Amarone her, vor allem für ihre unterschiedliche Reifung im Keller. Der Amarone della Valpolicella DOCG Classico "Corte Manara" wird seit der Gründung des Unternehmens in den 1950er Jahren hergestellt. Die Auswahl der Trauben während der Erntephase erfolgt in verschiedenen eigenen Weinbergen (Corvina 70%, Rondinella 20%, andere Rebsorten 10%).

Sanftes Pressen, Mazeration der Maische und langsame Gärung in Edelstahltanks für 40-60 Tage. Die Reifung beginnt in großen Fässern (23 HL) aus slawonischer Eiche für ca. 24 Monaten und wird in Edelstahltanks fortgesetzt. Die Verfeinerung in der Flasche variiert zwischen 6 und 12 Monaten.

Amarone della Valpolicella DOCG Classico "Postera" wird von Manara seit 1995 in geringerer Menge und nicht in allen Jahrgängen hergestellt. Die Auswahl der Trauben erfolgt während der Ernte aus einer einzigen Lage (Corvina-Trauben 70% , Rondinella 20%, Croatina, Oseleta 10%).

Sanftes Pressen, Mazeration der Maische und langsame Gärung in Edelstahltanks für 40-60 Tage. Die folgende Reifung in Barriques und Tonneaux aus französischer Eiche dauert etwa 18 Monate, danach in Edelstahltanks. Die Verfeinerung in der Flasche variiert zwischen 6 und 12 Monaten.

Die Herstellung des Ripasso, dem kleinen Bruder der Amarone

Valpolicella Ripasso DOC wird aus dem Kontakt des einfachen Valpolicella-Weins mit dem Resttrester von Amarone in einem Zeitraum von 15 bis 20 Tagen gewonnen. Es zeichnet sich durch eine höhere Struktur und Langlebigkeit als der normale Valpolicella-Wein aus, auch durch einen höheren Alkoholgehalt, einen geringeren Säuregehalt und eine höhere Rundheit und durch höhere Extrakten und phenolische Substanzen.

Der Ripasso, der kleine Bruder des Amarone
Bild: Weinfass mit Logo des Weingutes Manara in St. Floriano am Gardasee

Die Winzer aus Valpolicella haben sich immer mit dem Begriff "Ripasso" identifiziert, einer präzisen Weinbereitungstechnik für "Valpolicella", die eine lange Tradition aufweist, die keine vergleichbare Anwendung in anderen Regionen findet.

Der einzige Begriff, der in irgendeiner Weise an "Ripasso" erinnern kann, ist die "Regierung" genannte Technik: eine Technik, die insbesondere in der Vergangenheit hauptsächlich in der Toskana angewendet wurde und darin besteht, Wein mit getrockneten Trauben und daher nicht mit fermentiertem Trester neu zu fermentieren wie im Fall des Ripasso.

Ripasso erinnert sehr an eine Geschichte des "bäuerlichen gesunden Menschenverstands", Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu Verschwendung. Was für ein zeitgenössisches Thema. Die Geschichte von Ripasso wurde in der Tat mit der gleichen Logik von "Nichts wird weggeworfen" geboren. Hier steckt viel Wahrheit in populären Sprüchen.

Der Ripasso entstand aus dem Wunsch, nicht zu "verschwenden", was der Trester von Recioto nach dem Abziehen des Weins getränkt hatte: komplexe Aromen, Alkohol, Zucker und Tannine, eine Frucht, die so kostbar war, dass es eine echte Schande war, sie wegzuwerfen.

So wurde Valpolicella, ein im September vinifizierter Rotwein, der in der Vergangenheit oft leicht und frisch war, auf diesen Trester "zurückgegeben".

Da der Valpolicella Ripasso im April 2010 zu einer kontrollierten Ursprungsbezeichnung (DOC) geworden ist, wird der Valpolicella-Wein mit fermentiertem Trester aus getrockneten Trauben mazeriert, die zuvor für die Herstellung von Recioto oder Amarone verwendet wurden.

In der Praxis wird nach dem Abziehen des Mostweins, nachdem der Trester im Gärtank mehr oder weniger stark abgetropft wurde, Valpolicella-Wein aus frischen Trauben in demselben Behälter hinzugefügt, in dem sich der noch teilweise fermentierten Trester befindet.

Probierpaket Manara Weine
Bild: Probierpaket Manara Weine Classico, Classico Superiore und Ripasso

Aus qualitativer Sicht hängen die Ergebnisse von der Art des für die Valpolicella Ripasso verwendeten Weins, vom Verhältnis seiner Qualität zu der des Tresters, von der Menge der im fermentierten Trester noch vorhandenen Flüssigkeit und von der Kontaktzeit ab.

Aus diesem Grund versuchen wir, den Kontakt zu verringern, um ein einfaches Auswaschen der im Trester eingeweichten Flüssigkeit zu erreichen.

Die Familie Manara produziert einen Valpolicella Ripasso D.O.C. Classico Superiore "Le Morete" aus 70% Corvina Trauben, 20% Rondinella Trauben und 10% anderen Rebsorten. Die Trauben werden unmittelbar nach der Ernte schonend gepresst und gären anschließend in Edelstahltanks. Der so hergestellte einfache Valpolicella-Wein wird nach der Abfüllung des Amarone-Weins für eine zweite Gärung auf den Trester gegeben. Diese alte Technik heißt "Ripasso". Die Reifung des Weins erfolgt in 20 HL Fässern aus slawonischer Eiche und französischen Eichenfässern und hat eine Dauer von ca. 12 Monaten, mit anschließender Reifung in der Flasche für ca. 6 Monate.

Über den Autor Davide Manara vom Weingut Manara

Jungwinzer Davide Manara, 28 Jahre jung, hat in der 4. Generation die Weinbautradition seiner Familie übernommen. Das Weingut Manara ist seit 1950 in San Floriano zwischen dem Gardasee und Verona ansässig. Seit drei Generationen und mit dem allmählichen Eintritt der vierten Generation setzt die Familie Manara ihre Weinbautradition mit Leidenschaft und Erfahrung fort und ist weiterhin stark und treu mit der Region verbunden.

Winzer Davide Manara in seinem Weingut
Bild: Davide Manara bei einer Probe seines Weines im Weingut

Sämtliche Produktionsschritte werden vollständig von der Familie Manara ausgeführt, die daher großes Vertrauen in ihre Weine setzt. Kunden sind jederzeit eingeladen, das Unternehmen und die Weinberge direkt zu besuchen, um die Leidenschaft und Authentizität zu erfassen und zu schätzen, die den gesamten Prozessablauf begleiten.

Die Suche nach Innovation ist nicht von der Achtung der Tradition zu trennen. Nur so kann die Anerkennung der Weine aufrechterhalten werden, ohne die ständige Suche nach den modernsten und effektivsten Produktionstechniken zu vernachlässigen.

"Wir müssen die Eigenschaften des Terroirs respektieren, um erkennbare Weine herzustellen”

Webseite: manaravini.it
Instagram: instagram.com/manarawinery/

Der Originaltext von Davide Manara weiter unten wurde aus dem Italienischen von Sommelier Andrea Vestri aus München ins Deutsche übersetzt. Andrea schreibt regelmäßig Gastbeiträge auf Winteory.net und veröffentlichte zuletzt den Artikel ‘Das Weinland Italien erklärt in 3 Minuten’. Ihr erreicht Andrea über seine Homepage oder Accounts bei Instagram, Facebook und XING.


 

Italienisch


ITALIANO

Amarone e Ripasso dell’Azienda Agricola Manara sul Lago di Garda

L’Azienda Agricola Manara nasce a San Floriano nel 1950 e da quattro generazioni radicata fortemente al territorio porta avanti la tradizione vitivinicola con passione ed esperienza.
La cantina Manara produce Amarone dal 1950 insieme a tutti gli altri vini tipici della Valpolicella come il Valpolicella DOC Classico; il Valpolicella Ripasso DOC Classico e il Recioto della Valpolicella DOCG Classico.
L’Amarone della Valpolicella è un vino dal colore rosso carico tendente al granato con l’invecchiamento. Il profumo ricorda la frutta passita, il tabacco e le spezie. Il sapore di grande intensità, asciutto ma di molta morbidezza, con corpo pieno. L’Amarone, considerato come il più importante dei rossi veronesi e italiani, nasce dall’evoluzione del Recioto.
Un vino, di cui i più raffinati appassionati di tutto il mondo hanno imparato ad apprezzare l'accento unico, il carattere spiccato di vino antico ma moderno e attuale, in grado di testimoniare la grandezza, il fascino, l'autentica magia della Valpolicella.
Nel quarto secolo dopo Cristo, Cassiodoro, ministro di Teodorico, re dei Visigoti, descrive in una lettera un vino ottenuto con una speciale tecnica d'appassimento delle uve, chiamato allora “Acinatico”, prodotto in quel territorio denominato Valpolicella.
L'Acinatico è senza dubbio l'antenato del Recioto e dell'Amarone. Un tempo in Valpolicella era prodotto solo il Recioto, un vino vellutato e dolce, ma con il passare del tempo ed il mutare delle stagioni, le uve, sebbene lavorate nella stessa maniera, diedero progressivamente vita, a seguito della fermentazione, ad un vino notevolmente più secco rispetto all'originario. Nacque così, prendendo il nome dalla sua caratteristica vena amarognola, l'Amarone, i cui primi esemplari presero ad essere imbottigliati solo nei primi anni del Novecento per un uso familiare o destinati agli amici. La commercializzazione vera e propria ebbe però inizio solo nel dopoguerra e nel 1968 arrivò il riconoscimento della Denominazione d'origine controllata (DOC).

Durante il periodo di raccolta delle uve si presta molta attenzione a che le uve siano perfettamente sane e giunte a piena maturità, di modo che possano affrontare con successo la delicata fase dell'appassimento. Il disciplinare di produzione vigente prevede che l'uvaggio sia composto da uve Corvina (dal 45 al 95%), è tuttavia ammesso in tale ambito la presenza del Corvinone nella misura massima del 50%, in sostituzione di una pari percentuale di Corvina, Rondinella dal 5 al 30%. Possono concorrere i "vitigni a bacca rossa non aromatici, autorizzati e raccomandati per la provincia di Verona", previsti, sino ad un massimo del 15%, dalla Doc.

Possono concorrere alla produzione di detti vini, fino ad un massimo del 25% del totale le uve provenienti dai vitigni:

  • a bacca rossa non aromatici, ammessi alla coltivazione per la provincia di Verona, nella misura massima del 15% con un limite massimo del 10% per ogni singolo vitigno utilizzato;
  • classificati autoctoni italiani ai sensi della legge n. 82/06 art.2, a bacca rossa, ammessi alla coltivazione per la Provincia di Verona, per il rimanente quantitativo del 10% totale.

Le uve sono attentamente selezionate in vigna e una volta raccolte disposte con ogni cura in un unico strato, per fare meglio circolare l'aria e impedire che le uve si schiaccino, in cassette di legno o plastica o su graticci di canne di bambù e collocate in ampi fruttai ricavati sopra le cantine perfettamente aerati e in grado di assicurare un'ideale conservazione dei grappoli.
Le uve sostano nei fruttai per tre/quattro mesi, costantemente visionate, per eliminare tempestivamente eventuali grappoli intaccati da marciume e muffe dannose, sino a che non perdono almeno la metà del loro peso e con l'evaporazione dell'acqua si raggiunge la concentrazione degli zuccheri desiderata nella misura del 25-30%.

In questa particolare fase nelle uve avvengono una serie di complesse trasformazioni, dalla diminuzione dell'acidità, aumenta la concentrazione dei polifenoli e aumenta considerevolmente anche la glicerina e altre sostanze che rendono il vino ottenuto dall'appassimento completamente diverso da qualsiasi altro ottenuto dalla normale vinificazione d'uve fresche.
Ultimato l'appassimento, dopo un ulteriore, attento controllo, le uve sono sottoposte a pigiatura. La lavorazione delle uve appassite consente di ottenere un vino che richiede successivamente tempi abbastanza lunghi d'affinamento in botte ed in bottiglia.

Questa complessa lavorazione regala grandi emozioni e inimitabili caratteristiche ai vini prodotti, un gusto originale espressione diretta di un territorio unico, anche con un invecchiamento di parecchi anni.
Completamento naturale di entrambi i metodi è l'affinamento dei vini in contenitori di legno, che variano dalle grandi botti di rovere di Slavonia alle piccole botti di rovere francese da 225-300 litri, quest’ultime favoriscono una più rapida maturazione dei vini.

La Famiglia Manara produce due Amarone diversi fra loro nello stile, soprattutto per la loro diversa strada che intraprendono durante la maturazione in cantina.

L’Amarone della Valpolicella DOCG Classico “Corte Manara” viene prodotto da quando l’Azienda è nata, negli anni ’50, e la selezione delle uve, durante la fase di vendemmia, viene fatta in diversi vigneti di proprietà (Uvaggio Corvina 70% - Rondinella 20% - Altri vitigni 10%).

Viene fatta una pigiatura soffice, macerazione sulle bucce e lenta fermentazione in serbatoi di acciaio inox per la durata di 40/60 giorni.

La maturazione viene fatta in botti grandi di rovere di Slavonia da 23 HL. e ha la durata di circa 24 mesi, successivamente prosegue in serbatoi di acciaio inox. L’affinamento in bottiglia varia dai 6 ai 12 mesi.
L’Amarone della Valpolicella DOCG Classico “Postera” viene prodotto dall’Azienda dal 1995 in un quantitativo minore e non in tutte le annate.

Viene fatta la selezione delle uve, durante la fase di vendemmia, e viene fatta in un'unica zona (Uvaggio Corvina 70% - Rondinella 20% - Croatina, Oseleta 10%). Pigiatura soffice, macerazione sulle bucce e lenta fermentazione in serbatoi di acciaio inox per la durata di 40/60 giorni. Continua la maturazione in barrique e tonneaux in rovere francese ha la durata di circa 18 mesi, successivamente prosegue in serbatoi di acciaio inox. L’affinamento in bottiglia varia dai 6 ai 12 mesi.

La realizzazione del Ripasso, il fratellino dell'Amarone

Il Valpolicella Ripasso doc è ottenuto dal contatto del Valpolicella base sulle vinacce residue dell'Amarone per circa 15/20 giorni. Esso risulta caratterizzato da una maggior struttura e longevità rispetto al Valpolicella base, da una maggiore alcolicità, da un'acidità più bassa e una maggior rotondità, da un più elevato valore in estratti e in sostanze fenoliche.
Da sempre produttori e tecnici della Valpolicella hanno individuato con il termine "Ripasso" una precisa tecnica enologica di elaborazione del vino "Valpolicella" che vanta una lunga e consolidata tradizione, mentre non trova, per quanto è dato a sapersi, nessuna pratica equivalente in altre regioni.

L'unico termine che in qualche maniera può ricordare il "Ripasso" è la tecnica denominata "governo": tecnica praticata, soprattutto in passato, principalmente in Toscana che consiste nel far ri-ferimentare del vino con uve appassite e non quindi con vinacce fermentate come nel caso del ripasso.

Il Ripasso ricorda molto una storia di “buon senso contadino”, di economia contro spreco, un tema tanto contemporaneo. La storia del Ripasso nasce, infatti, con la stessa logica del “non si butta via niente” che abbiamo sempre sentito abbinare al maiale e ai suoi derivati. Quanta verità nei detti popolari.

Il Ripasso nasce così dalla volontà di non “sprecare” ciò di cui rimanevano intrise le vinacce del Recioto una volta svinato il vino: aromi complessi, alcol, zuccheri e tannini un frutto tanto prezioso che era un vero peccato buttar via.
Così su queste vinacce veniva “ri-passato” il Valpolicella, un vino rosso, vinificato in Settembre, che in passato era spesso leggero e fresco

Divenuto una denominazione di origine controllata nell'aprile 2010, il Valpolicella ripasso prevede dunque una macerazione del vino Valpolicella con vinacce fermentate di uve appassite precedentemente utilizzate per la produzione del Recioto o dell'Amarone.

In pratica, alla svinatura del mosto-vino, dopo aver sgrondato staticamente in maniera più o meno intensa le vinacce nel tino di fermentazione, si pone del vino Valpolicella ottenuto da uve fresche nel medesimo recipiente a contatto con le vinacce ancora in parziale fermentazione.

Da un punto di vista qualitativo, i risultati dipendono dalla tipologia del vino utilizzato per il Valpolicella Ripasso, dal rapporto della sua qualità rispetto a quella delle vinacce, dalla quantità di liquido ancora presente nelle vinacce fermentate e dal tempo di contatto.

Per questo motivo quindi che si cerca di ridurre il contatto al fine di ottenere una semplice lisciviazione del liquido imbevuto nelle vinacce.

La Famiglia Manara produce un Valpolicella Ripasso D.O.C. Classico Superiore “Le Morete” (Uvaggio: Corvina 70% - Rondinella 20% - Altri vitigni 10%). Pigiatura soffice subito dopo la raccolta e fermentazione in serbatoi di acciaio inox, quindi, dopo la svinatura dell’Amarone, il vino ottenuto precedentemente viene immesso sulle vinacce, per una seconda fermentazione. Questa antica tecnica viene chiamata “Ripasso”. La maturazione del vino viene fatta in botti di rovere di Slavonia da 20 HL. e barrique in rovere francese e ha la durata di circa 12 mesi, con successivo affinamento in bottiglia di circa 6 mesi.

Informazioni sull'autore Davide Manara

L'azienda agricola Manara è presente a San Floriano dal 1950. Da tre generazioni, e con l’ingresso graduale della quarta generazione, la famiglia Manara porta avanti la propria tradizione vitivinicola con passione ed esperienza, restando fortemente e fedelmente legata alla terra che l’ha vista formarsi e crescere.

La filiera produttiva è gestita interamente dalla famiglia Manara, che per questo ripone grande fiducia nei propri vini. I clienti sono pertanto sempre invitati a visitare direttamente l’azienda e i vigneti, per poter cogliere e apprezzare tutta la passione e l'autenticità che accompagnano l’intera sequenza delle lavorazioni.

La ricerca dell’innovazione non può prescindere dal rispetto della tradizione. Solo in questo modo la riconoscibilità dei vini può essere mantenuta, senza tralasciare mai la continua ricerca delle più moderne ed efficaci tecniche di produzione.

“Bisogna rispettare le caratteristiche del terroir per realizzare vini riconoscibili”

Ähnliche Artikel: 

 

Folge uns in unseren Social-Media-Kanälen:

Folge uns auf InstagramFolge uns auf FacebookFolge uns auf LinkedInFolge uns auf TwitterFolge uns auf YouTube

 

 

 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

Passende Artikel
TIPP!
Manara Amarone della Valpolicella 'Corte Manara' DOCG Manara Amarone della Valpolicella 'Corte...
Inhalt 0.75 Liter (33,20 € * / 1 Liter)
24,90 € *

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage

Manara Ripasso Le Morete DOC Manara Ripasso Le Morete DOC
Inhalt 0.75 Liter (17,20 € * / 1 Liter)
12,90 € *

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage

Manara Vecio Belo DOC Manara Vecio Belo DOC
Inhalt 0.75 Liter (13,20 € * / 1 Liter)
9,90 € *

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage

Manara Val Polesela DOC Manara Val Polesela DOC
Inhalt 0.75 Liter (10,53 € * / 1 Liter)
7,90 € *

Lieferzeit 15 Werktage