Geschichte des Weines

Rund um das Thema Wein ranken sich viele Mythen. Da Wein eine sehr alte und lange Geschichte mit sich zieht hatte er auch in der Vergangenheit schon sehr viele Freunde. Er galt damals schon als edles, aber dennoch spaßbringendes Getränk. Wein kann einem ein gutes und erfreutes Leben bereiten, wie Shakespeare mit anderen Worten zu sagen pflegte: „Wer Wein trinkt, schläft gut, wer gut schläft, sündigt nicht, wer nicht sündigt, wird selig. Wer also Wein trinkt, wird selig.“

Auch andere bekannte Personen der Vergangenen Zeit huldigten den Wein. So war auch Gotthold, Ephraim Lessing, ein Dichter aus der Zeit der Aufklärung, ein begnadeter Verehrer des aus Trauben gewonnenen Saftes. Zwischen den Jahren 1729 und 1781 stammte folgender Satz von ihm: „Wein ist stärker als das Wasser, das gestehn auch seine Hasser.“

Viele Sprüche rund um das Thema Wein entstanden im Laufe der Geschichte. Heinrich Christian Wilhelm Busch war zu seiner Zeit, im 18. Jahrhundert, ein sehr einflussreicher und begnadeter Dichter. Mit seiner Aussage: „Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben“, unterstreicht er die Genießbarkeit des Weines. Besonders in einem fortgeschrittenerem Alter lernt man den Wein noch mehr wertzuschätzen. Eine andere, etwas lustigere Aussage unterstreicht seine Ansicht, dass Wein ein tolles Genussmittel ist: „Ein Trinkgefäß, sobald es leer, Macht keine rechte Freude mehr.“

Wilhelm Busch war ein großer Freund des von Weinreben stammenden Produktes. Viele Sprüche und Anekdoten stammen deshalb aus seinem Munde. Anhand seiner Aussagen kann man sich leicht ableiten, Wein kann ein echter Genuss sein. Viele seiner Aussagen sind mit einer Prise Humor gesprochen. Diese tragen aber nichts desto trotz noch eine klare Botschaft mit sich. Trinkt Wein und alles ist gut, oder mit den Worten von Wilhelm Busch: „Wer als Wein- und Weiberhasser jedermann im Wege steht, der esse Brot und trinke Wasser bis er daran zugrunde geht.“

Der deutsche Schriftsteller Clemens Wenzeslaus Brentano de La Roche lebte zwischen 1700 und 1800. Er machte kein Geheimnis daraus, dass er ein großer Weingenießer war. Bekannt ist seine Aussage: „Wo Reben sich ranken mit innigem Trieb so meine Gedanken habt alles hier lieb.“

Charles Baudelaire sagte einst: „Der Wein wandelt den Maulwurf zum Adler.“ Was so viel bedeutet wie: Trinkt alle Wein, er macht euch zu einem ganz neuen Menschen, er ermöglicht euch Dinge, die ihr ohne Wein zu trinken nie geschafft hättet. Er öffnet euch neue Tore welche ihr nie durchstoßen hättet können. Wer der Wahrheit hinter dieser Aussage auf den Grund gehen möchte, kann es gerne mal ausprobieren.

„Der Wein ist Gottes zweitbestes Geschenk an den Mann.“, so Ambrose Gwinnett Bierce. Was wohl das erstbeste Geschenk ist?
Wenn man sich schonmal ein edles Schlückchen Wein genehmigt sitzt man dabei oft zu Hause, sei es im Winter vor dem Kamin, oder im Sommer im Garten. Man genießt den Moment und entspannt. Doch es gibt eine Sache die besser ist als ein Gläschen Wein zu trinken. Man trinkt zusammen ein Glas Wein. „Das soll am Wein belobet sein: Er trinkt am besten sich zu zwein.“, sprach einst der Lyriker Geibel. Damit hat er recht, denn die Freuden des Lebens sind eine größere Freude wenn man sie teilen kann.
Gilbert Keith Chesterton hatte klare Prioritäten was das Thema Wasser betrifft. Ihm war es völlig egal wohin das Wasser lief, solange es nicht in seinen Wein kam.

Wenn man sich die Aussagen, welcher aber mit Humor zu betrachten sind, der Schriftsteller und berühmten Menschen der Vergangenen Epochen durchliest, so wäre anzunehmen, alle seien stetig am Wein trinken gewesen. Doch dies ist natürlich nicht die Realität. Wein war und ist ein vielseitiges Genussmittel. Es war zur Vergangenen Zeit die Art, sich mit kleinen Gedichten oder Sprüchen auszudrücken. Das der Wein genossen wurde ist aber ebenfalls selbstverständlich. Die Aussagen und Sprüche stellen auf eine attraktivere Art dar, wie angenehm es sein kann einen Schluck Wein, nicht zu trinken, sondern zu genießen. PROST!

Das Weine ein tolles und sehr vielseitiges Genussmittel sind ist vielen bekannt. Hierbei gibt es allerdings große Unterschiede. Es beginnt schon bei der Wahl der Traubensorte und Traubenfarbe. Danach ist jeder weitere Prozess ebenfalls ausschlaggebend. Das Alter der Weine ist ebenfalls ein Unterschied. Die Kombination aus all diesen Faktoren macht letztendlich den Preis. Die Spanne hierbei ist enorm groß und eigentlich kaum vorstellbar. Die günstigsten Weine beginnen bereits bei wenigen Euros. Die Spanne zieht sich erstaunlicher Weise auf bis zu sechsstellige Beträge. Weine die solch hohe Geldbeträge kosten sind allerdings nicht zum Genuss, sondern für Sammler. So kam es dass die teuerste Flasche Wein für unglaubliche 424 000 Euro versteigert wurde. Der Name des Weines lautet Screaming Eagle Cabernet Sauvignon.

 

 

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