5 Fakten über Wein

Fakt Nummer 1: „Enthält Sulfite“


Wie bitte was, Wein enthält Schwefel, das kann doch gar nicht sein? Oh doch, aber nicht ganz so, wie Ihr das jetzt im ersten Moment denken mögt! Sulfite haben in der Weinherstellung eine sehr wichtige Aufgabe, denn deren Zugabe bewirkt, dass der Wein nicht unkontrolliert gärt und dieser somit nicht im Handumdrehen zu Essig wird. Durch die Schwefelung wird der Wein also haltbar und genießbar gemacht. Nun fragt Ihr euch wahrscheinlich noch, warum über die Zugabe von Sulfit so explizit auf dem Etikett hingewiesen wird – ganz einfach, Schwefeldioxid und Sulfite ab einer Dosierung von mehr als 10mg/l müssen zwingend benannt werden, da Schwefeldioxid sowie Sulfite als Allergene gelten, wodurch diese Information für Allergiker sehr wichtig ist!

Fakt Nummer 2: Wie soll ich meinen Wein denn nun lagern?


Die meisten von Euch werden vermutlich weder einen Weinkeller, wie wir ihn oft aus schicken Restaurants kennen, noch einen Weinschrank zu Hause haben. Aber den brauchen wir auch gar nicht, um hin und wieder mal eine gute Flasche Wein genießen zu können. 

Das deutsche Weininstitut empfiehlt eine Lagerung bei 10-12 Grad Celsius, in kühler, lichtgeschützter, geruchsneutraler, feuchter und erschütterungsfreier Umgebung. Kurz um, wer einen Keller hat, nutzt am besten diesen zur Weinlagerung. Wer keinen Keller hat, dem empfehlen wir beispielsweise den Vorratsraum oder aber ein Plätzchen auf dem Boden in der Wohnung, wo es üblicherweise kühl ist und keine Sonne hinkommt, bei einem Bodenenbelag mit Fliesen zum Beispiel habt ihr schon mal eine gewisse Kühle.

Beachtet außerdem bei der Wahl der Lagerposition auch den Verschluss Eures Weins: Bei einem Korkenverschluss, könnt Ihr den Wein 1-2 Jahre stehend lagern, alles was über diesen Zeitraum hinaus geht, sollte liegend gelagert werden, um den Korken feucht zu halten, um zu verhindern, dass dieser zusammenschrumpft und nicht mehr richtig abdichtet. Weine mit allen weiteren, alternativen Verschlüssen, könnt ihr stehen lagern.

Fakt Nummer 3: Alkoholfreier Wein = 0,0% Alkohol? Nein!


 Bestimmt kennst Du das, Du stehst beispielsweise im Supermarkt vor einem Weinregal und findest neben dem alkoholhaltigen Wein auch den als „alkoholfreien Wein“ deklarierten Traubensaft. Doch ganz richtig ist der Ausdruck „alkoholfreier Wein“ nicht, denn auch dieser Wein enthält Alkohol! In Deutschland legt die Weinverordnung klar fest, dass ein alkoholfreier Wein nur als solcher etikettiert werden darf, wenn er weniger als 0,5 Volumenprozent Alkohol enthält. Somit ist also auch in dem sogenannten „alkoholfreien Wein“ Alkohol enthalten. 

Fakt Nummer 4: Was hat der Dürkheimer Wurstmarkt mit Wein zu tun?


Ein Wurstmarkt hat was mit Wein zu tun, wie bitte? Ihr habt ganz richtig gehört, der seit 1417 jährlich in Bad Dürkheim stattfindende Wurstmarkt ist tatsächlich das weltweit größte Weinfest. 

Jedes Jahr, am zweiten und dritten Septemberwochenende, wird die rheinland-pfälzische Stadt Bad Dürkheim zum Gastgeber dieses Festes.

Geboten werden hier 300 Weine und Sekte, die alle entweder ein Weinsiegel der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft oder aber eine Prämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz vorweisen müssen.

Fakt Nummer 5: Die Kunst der Weingläser


 Die meisten von Euch werden nun ein Bild von einem Weinglas vor Augen haben, aber habt Ihr euch einmal gefragt, wieso ein Weinglas einen so langen Stiel hat oder man den Bauch des Glases maximal bis zur Hälfte füllt?

Zunächst einmal ist der Stiel dazu da, das Glas nur an eben diesem in die Hand zu nehmen, denn wie Ihr kurz zuvor gelernt habt, sollte ein Wein bei 10-12 Grad Celsius gelagert und so auch genossen werden. Durch den Stiel wird also verhindert, dass der Wein durch das in die Hand nehmen des Glases, erwärmt wird und so nicht mehr seinen vollen Geschmack entfalten kann. 

Wie eben schon benannt, solltet Ihr ein Weinglas immer nur bis zur Hälfte befüllen. Viele von Euch werden wahrscheinlich auch schon gesehen haben, wie man das Weinglas schwenkt, nachdem man dieses befüllt hat. Logischerweise kann man nur schwenken, wenn das Glas nicht bis zum Rande befüllt ist! Aber wozu schwenken? Ganz einfach, durch das umher schwenken des Weins, gebt Ihr diesem die Möglichkeit das Innere des Glases zu benetzen, wodurch ein Wein seinen Geruch entfalten kann. 

Bleibt dran, um mehr über Weingläser und deren Einsatz zu erfahren. In unserem  Blogpost zum Thema Weinglas beschreiben wir für welchen Wein welches Glas gedacht ist.   

Das waren sie auch schon, unsere 5 Fakten zum beliebtesten Traubensaft der Welt. Wir hoffen Ihr hattet Spaß beim Lesen und kennt Euch nun wieder ein Stück mehr aus, in unsere Welt der Wein-Genießer. Wenn Euch der Post gefallen hat, ihr Fragen oder Anregungen habt, was Ihre gerne hier lesen würdet, dann lasst und gerne einen Kommentar da oder schickt uns eine Mail, wir freuen uns auf Euch!

 

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